
Hoffnungsvolle Dreijährige in München
Endlich ist es wieder soweit. Am kommenden Sonntag, 18.April 2010 (13.30 Uhr) startet die Galopprennbahn München-Riem in ihre neue Rennsaison. Aufgrund der extremen Kälteperiode im März konnte der für den Ostermontag geplante Saisonauftakt ja bekanntlich nicht realisiert werden. In den letzten Wochen wurde in den Riemer Ställen jedoch fleißig trainiert.
Nicht zuletzt im Quartier von Wolfgang Figge, der nicht nur die frisch zum Galopper des Jahres 2009 gewählte
Night Magic trainiert, sondern auf ein insgesamt sehr qualitätsvolles Lot zurückgreifen kann. Dass der 63-jährige Coach seine Schützlinge gerade im Frühjahr immer in blendender Form hat, ist kein Geheimnis. Daher sollten die von Wolfgang Figge bei der Riemer Premiere gesattelten Pferde Adilo, Fortunato, Le Francois, Lügenbaron und Schachspieler von den Wettern besonders beachtet werden.
Apropos Night Magic: Die „Königin“ wird nach dem 4. Rennen im Riemer Absattelring dem Riemer Publikum präsentiert und auch ihre großartigen Rennerfolge aus dem Vorjahr werden noch einmal über die Monitore flimmern.
An den Hauptkassen der Rennbahn erhält jedes Kind (bis 14 Jahre) in Begleitung eines Erwachsenen ein Night Magic-T-Shirt gratis. Die Aktion läuft ab 13 Uhr, solange Vorrat reicht. Der Rennverein und der Stall Salzburg freuen sich auf den Turf-Nachwuchs.
Ohne ein großes Gästeaufgebot geht ein Riemer Renntag selten über die Bühne. Das ist auch diesmal mit insgesamt 35 Gastpferden wieder der Fall. Peter Schiergen aus Köln und Mario Hofer aus Krefeld schicken je zwei hoffnungsvolle Dreijährige für die beiden interessant besetzten Maidenrennen über 1400 Meter bzw. 2000 Meter an die Isar.
Nina Bach aus Hassloch und Christian Sprengel aus Hannover sind jeweils mit vier Pferden stark vertreten. Ein größeres Aufgebot kommt wie immer auch aus Iffezheim, während der in Mannheim stationierte neu gebackene Besitzertrainer und ex-Bayern-Kicker
Markus Münch in Riem seine ersten Starter sattelt.
Groß in Form sind bereits die Pferde des Frankfurter Trainers Toni Potters, der mit Florado in einem 1300 Meter-Sprint, an alter Klasse gemessen, ein „heißes Eisen“ im Feuer hat. Er muss in erster Linie Omkareshwar schlagen, den einzigen Kandidaten, den Uwe Ostmann aus Mülheim für diesen Renntag nach München beordert.
Jockey des Tages könnte Filip Minarik werden, der neben den beiden Schiergen-Schützlingen Burma Gold und Nightdance Victor weitere zahlreiche gute Ritte hat, eigentlich wie immer wenn der Ex-Champion in Riem ein Gastspiel gibt. Gut gebucht ist auch die derzeit mit 24 Saisonsiegen in der deutschen Jockey-Rangliste klar führende Steffi Hofer. Sie reitet die beiden dreijährigen Stuten Lovely Samantha und Ordensfrau für ihren Vater, für Markus Münch Floribundus und Dosimo sowie Tresco für Michael Figge und Omina für Toni Potters.
Weitere Gastjockeys sind Jozef Bojko, Jiri Palik, Daniele Porcu, Wladimir Panov und Alessandro Schikora. Vielleicht ist das große Gästeaufgebot auch dem neu geschaffenen Wenatex Riemer Trainer- und Jockey-Championat zu Verdanken. Denn nicht weniger als 16.000 Euro an Prämien sind in diesem Wettbewerb ausgelobt.
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