
Randsportart Galopprennen bittet zum Totentanz ...
Es ist erstaunlich wie wenig, die Initative des German Racing Verbunds, in Bezug auf die Medienpräsenz an Wirkung entwickelt.
Am wichtigsten Mai-Renntag in Köln ist in der regional so wichtigen Samstagsausgabe des Express nicht eine Zeile Vorberichterstattung zu finden. Ein Beispiel von vielen strukturellen Problemen im Umgang mit der Print-Presse.
Aber es ist auch verständlich, dass ein Europa-Gruppe II kein mediales Interesse entwickeln kann. Nur 5 Pferde treten im 75ten Gerling Preis, dem wichtigsten Kölner Frühjahres-Rennen der Europa-Gruppe II, an. Aber eigentlich sind es doch nur 4 Pferde, die ernsthaft um die 70.000 € Dotierung gegeneinander antreten, denn Eye of the Tiger ist das Führpferd für Getaway, dem 7jährigen Vorzeige-Hengst des Georg Baron von Ullmann. Es gab sogar Sechs-Geldränge, der 6te hätte 1.500 € ausgezahlt bekommen, bei einem Einsatz von 1.400 €. Nach Abzug des Rittgeldes wäre sogar noch ein minimales Plus übrig geblieben, aber die deutschen Rennställe haben keine Startpferde, nicht einmal um die Ehre in einem Europa-Gruppe II Rennen starten zu können, ohne das Budget zu belasten. Soweit ist es gekommen, wenn wundert da die Abstinenz der Print-Medien.
Die Liste der strukturellen Probleme ist lang und hier ein weiteres Beispiel für die kleinen und feinen Probleme im System:

Getaway ist in seiner Karriere bisher 20 mal gestartet und hat 9 Rennen gewonnen, schaut man jedoch in die Wettplattform Racebets, immerhin zu 40% im Eigentum des Galopprennsports und dem German Racing Verbunds, geschehen Zeichen und Wunder, der Hengst ist dort nur 18mal gestartet und hat nur 7 Rennen gewonnen.

Solche kleine Ungereimtheiten gibt es in der Racebets Datenbank mannigfaltig.
Es sind die kleinen Details, die zählen und solange kein Wert auf Details gelegt wird, wird es im großen auch nicht besser werden. Solange kann der Galopprennsport nur eine Randsportart bleiben.
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